Altersorientierung 16+
Performance Dates
7 Oct - 7 Nov 2026
Run time: 90 minutes
No interval
Eine Weltpremiere der Autorin und Regisseurin Julia Pascal, die auf die Arcola Theatrekommt. Die Banalität des Bösen verbindet Satire, physisches Theater und Kabarett und greift auf Archivforschung und Zeugenaussagen zurück, um vergessene Geschichten von Frauen aufzudecken, die zwischen Exil, Gefangenschaft und Überleben gefangen sind.
Im Mai 1940 werden in Frankreich drei deutsch-jüdische Frauen verhaftet – Hannah Arendt, die eine der einflussreichsten politischen Theoretikerinnen des 20. Jahrhunderts werden sollte, die Künstlerin Charlotte Salomon und das kommunistische Schulmädchen Eva Daube. Das Stück folgt dem entscheidenden Moment im Leben der 33-jährigen Hannah Arendt, der später ihr Schreiben über Macht und Menschenrechte prägen sollte.
Als "Unerwünschte" gebrandmarkt und ins Camp Gurs gebracht, finden sie sich unter Tausenden von Gefangenen wieder, die vom Staat festgehalten werden, der ihnen einst Zuflucht versprach. Während die deutschen Truppen vorrücken, steht jede Frau vor einer unmöglichen Entscheidung: Bleiben und auf Befreiung hoffen oder ihr Leben riskieren, um in eine gefährliche und unbekannte Zukunft zu fliehen.
Drehbuchautorin & Regisseur - Julia Pascal
Designer - Carmen Neat
Lichtdesigner - Tony Simpson
Untertitelte Performance Mo, 26. Okt, 19 Uhr
Entspannte Darbietung Sams, 24. Okt, 15 Uhr