London Theatre Review: Emilia im Vaudeville Theatre
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**Morgan Lloyd Malcolms** Stück *Emilia*, das vom Shakespeare's Globe übernommen wurde, rückt endlich "Die dunkle Dame" ins Rampenlicht.
Emilia wird von drei Schauspielerinnen gespielt; **Saffron Coomber** als die junge Emilia, die sich mit dem Tod ihrer Eltern auseinandersetzt und sich durch den königlichen Hof bewegt, **Adelle Leonce** als ältere Emilia mit mehr Weisheit und weiterem Schmerz, und **Clare Perkins** ist Emilia am Ende ihres Lebens, die auf die Ungerechtigkeiten zurückblickt, die sie als Frau und als Kreative erlebt hat.
*Emilia*, mit ihrem rein weiblichen Ensemble und Kreativteam, ist eine interessante Variante der rein männlichen Ensembles von William Shakespeare. Shakespeare (gespielt von **Charity Wakefield)** war Emilias Geliebter und benannte tatsächlich zwei Figuren in seinen Stücken nach ihr. [***Emilia***](https://www.londontheatredirect.com/de/play/3841/emilia-tickets.aspx) erinnert daran, dass selbst die talentiertesten, klügsten und einzigartigsten Frauen der Geschichte Schwierigkeiten hatten, ihren Platz in der Welt zu finden.
Lloyd Malcolm ist eine starke Autorin, und sie schreibt nicht nur im Namen von Emilia, sondern aller Frauen. Sie zeigt Emilia, wie sie mit Waschfrauen arbeitet, um ihre Lese- und Schreibkompetenz zu verbessern, und *Emilia* wirkt für andere Schriftstellerinnen wie ein 'Leiter runterwerfen'-Moment, obwohl Morgan sie leicht wieder hätte aufrollen können, um die Früchte ihres Erfolgs zu genießen.
Unter der Regie von **Nicole Charles** bewahrt dieses Stück den Spaß und das Chaos einer Globe-Produktion, und es gibt einige herausragende Darstellungen von Wakefield als Shakespeare, **Carolyn Pickles** als Emilias Geliebter und Wohltäter Lord Henry **Carey, Amanda Wilkin** als ihrem nutzlosen Ehemann Alfonso sowie großartiger Unterstützung von allen Darstellern, darunter **Nadia Albina** und **Sophie Stone**., Schauspielerinnen mit Behinderungen, die keine behinderten Charaktere spielten. Dieses Maß an Vielfalt ist auf der Bühne selten zu sehen, und ich lobe das Produktionsteam dafür, dass es den Weg für andere Produktionen ebnet, mehr zu erreichen. Ich fühlte mich auch zu **Sarah Seggari** hingezogen und freue mich darauf, sie in weiteren Produktionen zu sehen.
*Emilia* ist keine heitere Geschichte über eine sexy Frau, die Gedichte schreibt. Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt, wobei Clare Perkins letzte Rede die 2 Stunden und 30 Minuten Laufzeit wert ist. Sowohl mein Freund als auch ich weinten, und andere Zuschauer schienen diese Worte zu unterstützen. Wenn du Nell Gwynn geliebt hast, wirst du Emilia lieben.
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*Emi**lia* spielt bis zum 15. Juni im Vaudeville Theatre.
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