[**The Duck House**](https://www.londontheatredirect.com/de/play/1341/The-Duck-House-tickets.aspx) ist eine neue Komödie von **Dan Patterson** und **Colin Swash** über den Spesenskandal und ist wenig überraschend ein hervorragendes Thema für eine Farce-Komödie. Das Stück ist unglaublich witzig, relevant, und man muss die Politik nicht genau verfolgen, um das Stück amüsant zu finden und die verschiedenen Anspielungen wahrzunehmen. Die Autoren und das Publikum lachen sehr über die Politiker, anstatt mit ihnen zu lachen.
Die Handlung spielt im Jahr 2009, als der Ausgabenskandal auf der Titelseite aller Zeitungen stand und die Regierung im Zusammenbruch war; **The Duck House** dreht sich um den Labour-Hinterbänkler Robert Houston (gespielt von **Ben Miller**). Miller ist eine Offenbarung und liefert die Leistung seines Lebens ab. Er ist hysterisch und erinnerte mich stellenweise an die Comedy-Legende John Cleese.
Roberts Haus ist buchstäblich voller Quittungen und allerlei extravaganter Gegenstände, die alle vom Steuerzahler bezahlt wurden. Wie zu erwarten, bekommt Roberts Frau Felicity (die zufällig auch seine Sekretärin ist, obwohl sie keinen Computer benutzen kann) fast einen Herzinfarkt bekommen, wenn sie darüber nachdenkt, tatsächlich für etwas bezahlen zu müssen. Robert erkennt, dass sein Sitz in Gefahr ist, und beschließt, die Partei zu wechseln, was bedeutet, dass er den Tory Sir Norman Cavendish (Simon Shepherd) beeindrucken muss. Robert muss seine Frau, das Dienstmädchen, seinen Sohn und die Freundin seines Sohnes in Form bringen... aber natürlich ist das nicht so einfach.
**The Duck House** bietet eine gute Balance zwischen verbaler und körperlicher Komik. Es gibt Momente verrückter, temporeicher Farce sowie witzige Einzeiler und politische Anspielungen. Das Stück wird von der großartigsten Besetzung zum Leben erweckt. Es ist eine Freude, eine so ausgefeilte Produktion auf so mühelos hohem Niveau gespielt zu sehen, auch wenn es viele Momente gibt, in denen man sich fragt: "Sollte das wirklich passieren?".
**Nancy Carroll** glänzt als Roberts Frau und stiehlt viele Szenen. Debbie Chazen liefert ebenfalls eine brillante herausragende Leistung als die offene russische Haushälterin Ludmilla der Familie ab, die einige recht interessante politische Ideen mitbringt.
**James Musgrave** bringt Ruhe ins Geschehen als Seb, der ein Geheimnis verbirgt, während die ehemalige X-Factor-Finalistin Diana Vickers Sebs Freundin Holly spielt. Vickers hat ihren ersten Auftritt erst im zweiten Akt. Sie kommt mit einem Knall und liefert eine gute Leistung ab.
Die Atmosphäre im **Vaudeville-Theater** war elektrisierend, als das gesamte Publikum von Anfang bis Ende in lautes Gelächter ausbrach. Manchmal hatte ich keine Ahnung, was als Nächstes passieren würde, aber es gab auch unvermeidliche Momente, die nur Aufregung und Vorfreude aufbauten. Ich lachte, bis mir die Tränen über die Wangen liefen. Das Entenhaus macht so viel Spaß, dass es fast wie Therapie ist!
The Duck House ist nicht nur eine der lustigsten Shows im West End, sondern macht auch einen sehr berechtigten politischen Punkt. Wenn Sie herzlich lachen, großartige Auftritte sehen und ein neues Werk unterstützen möchten, müssen Sie Tickets für diese fantastische neue Komödie buchen.
★★★★★
Rezension von **Andrew Tomlins**
Das Duck House wurde offiziell am 10. Dezember 2013 eröffnet und läuft bis zum 29. März 2014.