The Last Laugh Rezension: Wie erschafft man die ultimative Feel-Good-Komödie? Genau so
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"Als ich zum ersten Mal sagte, dass ich Comedian werden will, haben alle gelacht. Sie lachen jetzt nicht." Bob Monkhouses berühmter Spruch kommt mir in den Sinn, während ich The Last Laugh schaue, eine Serie, in der Lachen sowohl Währung als auch Fluch ist. Drei der größten Comedy-Legenden Großbritanniens – Bob Monkhouse (Simon Cartwright), Tommy Cooper (Damian Williams) und Eric Morecambe (Bob Golding) – finden sich in einer heruntergekommenen Garderobe wieder, wo sie Gags, Schweiß und Verzweiflung austauschen, während sie darum kämpfen, sich gegenseitig zu überstrahlen. Es ist ein unerbittlicher, ausgelassener und überraschend bewegender Abend, der das Publikum zum Heulen bringt. Doch die Wellen des Lachens reichen den beiden Komikern (und Bob Monkhouse) nie aus. Sie sehnen sich nach dem nächsten Heulen, dem nächsten Schnauben, dem nächsten Bellen. Und wenn es ankommt, wollen sie es wieder, nur noch größer. Dann noch größer – treibend auf einem nie endenden Strom aus Heiterkeit. Sie müssen sich gegenseitig (und uns) zum Lachen bringen. Und es tötet sie.
Nach einem ausverkauften Auftritt im Edinburgh Fringe und einem von der Kritik gefeierten Auftritt in Brighton ist The Last Laugh eine freudige, unerbittliche und letztlich bewegende Hommage an drei der größten Komiker Großbritanniens. Es ist eine Show voller Gags – klassisch, vertraut und messerscharf – die mit einer ansteckenden Energie geliefert wird, die das Publikum zum Lachen bringt. Rote Schwammkugeln fliegen, eine Ukulele erscheint, und der schweißgetränkte Wille des Trios, sich gegenseitig zu überlisten, ist ebenso erschöpfend wie berauschend. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod.
Die wahre Magie der Serie liegt in ihrer Dynamik. Monkhouse, stets der Archivar, schreibt jeden Witz akribisch wie eine wandelnde Comedy-Enzyklopädie, während Morecambe und Cooper für die Umsetzung statt für die Autorschaft streiten. "Für dich ist es einfach", sagt Monkhouse zu Cooper. "Du musst einfach da stehen." Und es stimmt – ein amüsierter, leicht wissender Blick von Cooper, und das Publikum heult auf. Doch Coopers Antwort ist ein Moment erschütternder Ehrlichkeit: "Ich muss witzig sein. Ich habe einen Vertrag mit dem Publikum unterschrieben. Es spielt keine Rolle, ob ich krank, depressiv oder betrunken bin. Ich habe ihnen gesagt, dass sie lachen werden, wenn sie zu dieser Zeit an diesem Veranstaltungsort gehen." Es ist ein Moment, der durch das Chaos schneidet und den Druck offenbart, der mit dem Comedy-Legende einhergeht.
Doch die Debatte – wer lustiger ist, wer den Witz mit einem Meißel gestaltet oder wer ihm auf der Bühne Leben einhaucht – wird in Echtzeit entschieden. Das Publikum – leise lachend – beweist, dass am Ende die Darbietung entscheidet. Das sind Witze, die wir schon einmal gehört haben, aber heute Abend fühlen sie sich wie neu an. Und dem nahezu endlosen stehenden Applaus nach zu urteilen, ist The Last Laugh eine Show, die sie nach mehr verlangen lässt.
Wie schafft man die ultimative Wohlfühl-Komödie, die Generationen anspricht? Genau so.
[The Last Laugh läuft bis zum 22. März 2025 im Noel Coward Theatre](https://www.londontheatredirect.com/de/play/the-last-laugh-tickets).