Es ist jedoch die Inszenierung, die am meisten ihr Alter zeigt. Was einst ein echtes Spektakel war, wirkt heute im Vergleich zu aktuellen West-End-Ergänzungen wie **Rock of Ages** oder **Ghost**: The Musical veraltet. Rock of Ages bietet besonders starke Konkurrenz mit einem ähnlich campigen Ton, aber frischerem Gefühl, obwohl die Musik im Vergleich zu Queen verblasst. Hier ist die Bühne oft leer bis auf die Darsteller, und die computergenerierten Grafiken wirken primitiv, da sie sich in den letzten zehn Jahren nicht verändert haben.
Was sich ebenfalls nicht geändert hat, ist der Fokus der Serie auf Musik und Performance, der wie immer großartig ist. **Brenda Edwards** spielt schon seit einiger Zeit Killer Queen auf der Tour der Show und bietet hier eine angemessen solide Gesangsleistung. Die Charakterisierung der vier Hauptdarsteller mag klischeehaft wirken, aber **Scott Monello** (Galileo), **Lauren Varnham** (Scaramouche), **Rachel John** (Meat) und **Wayne Robinson** (Brit) zeigen bewundernswerte stimmliche Stärke in der abwechslungsreichen Mischung aus Balladen und schweren Rocknummern. Johns Version von No One But You war besonders kraftvoll. Dennoch ist es wichtig, dass die Band die letzte Verbeugung erhält – diese Musiker sind die wahren Stars der Show.
**We Will Rock You** ist keineswegs ein bahnbrechendes Theaterstück, aber es ist sicherlich ein unterhaltsamer Abend selbst für die härtesten West-End-Größen. Risse und Falten mögen sichtbar sein, aber die Musik ist zeitlos, und das wird für immer das größte Kapital der Serie bleiben.
Eingereicht vom Gastblogger **@ed_nights**