Wenn Musik das Essen der Liebe ist... Ist es Zeit für Shakespeare Das Musical?
Published on 11 April 2015
Theaterfans! Was wäre, wenn es eine Show gäbe, die zwei unserer Lieblingsdinge vereint – Shakespeare und Musicals ?
Nun, leider existiert so etwas Wundersames nicht. Noch nicht. Aber neulich habe ich darüber nachgedacht (eigentlich war es Aprilscherz, aber das ist eine andere Geschichte), und ich denke, es könnte hier eine Gelegenheit geben, den aktuellen Erfolg des Jukebox-Musicals mit der anhaltenden Popularität von Shakespeares Stücken zu verbinden. Schließlich, wenn es gut genug für Abba, Michael Jackson und die Kinks ist, warum dann nicht Will? Ich habe sogar einen Titel im Kopf: Play On! (Verstehst du?)
Wenn Sie den kleinen Fehler in diesem großartigen Plan bemerken – dass Shakespeare ein Barde und keine Band war – keine Sorge, denn ich habe daran gedacht. So würde es funktionieren. Es gibt einige Diskussionen, aber nehmen wir der Argumentation halber an, Shakespeare schrieb 37 Stücke. Also genau wie Let It Be, das den Beatles-Backkatalog chronologisch durchläuft, haben wir für jedes Stück ein Lied – selbst für die, von denen niemand gehört hat, wie 'Cymbeline' – in der Reihenfolge, in der sie geschrieben wurden. Und genauso wie Shakespeares Werke unterschiedliche Stile haben und eine Bandbreite an Themen abdecken, können die Lieder verschiedene Musikgenres widerspiegeln, vom beschwingten (vielleicht etwas Schelmisches für Ein Sommernachtstraum) bis zum Ernsten (man möchte zum Beispiel nichts zu Fröhliches für Othello – ich erinnere mich nicht an viele Lacher darin). Wir können sogar einige instrumentale Stücke einbauen, um etwas Abwechslung zu haben.
Mir ist natürlich bewusst, dass das alles ein bisschen albern ist. Aber der Punkt ist, Jukebox-Musicals sind momentan wahnsinnig beliebt. Schau dir nur Jersey Boys oder Sunny Afternoon an; sie sind riesig, und ich wette, nicht jeder, der Tickets kauft, ist ein eingefleischter Fan, bevor er geht. Letzte Woche habe ich mir Be Bop A Lula angesehen, und obwohl ich nicht viel von der Musik kannte, war ich am Ende des Abends noch auf den Beinen und tanzte. Meine Be Bop A Lula-Rezension kannst du hier lesen: Komm schon alle Be Bop A Lula in der Stadt! Vielleicht könnte diese verrückte Idee also tatsächlich eine Möglichkeit sein, Shakespeares Werk einem neuen Publikum zugänglich zu machen, das nicht unbedingt zwei Stunden ein Stück im Globe sehen möchte, aber genug interessiert ist, um eine schnelle Tour durch das Gesamtwerk zu machen. Und vielleicht auch ein bisschen zu tanzen.
So oder so können wir Spaß haben. Während ich also jemanden suche, der diesen Traum Wirklichkeit werden lässt, twittere deine Songtitel-Vorschläge an @theatre_direct mit dem Hashtag #Shakespearemusical!
