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Stark beeinflusst von den Werken von Harold Pinter und Samuel Beckett, gilt Lars Noren weithin als der größte zeitgenössische Schriftsteller Schwedens. Seine düster-pointierten und realistischen Kurzstücke werden von Regisseur Anthony Neilson zum Leben erweckt (Stitching, The Wonderful World of Dissocia und zuletzt The Prudes at Royal Court), einem der außergewöhnlichsten – und umstrittensten – Dramatiker der Gegenwart.
In einem nahen zukünftigen USA nach einem zweiten Bürgerkrieg neu interpretiert, ist Act eine vorausschauende Auseinandersetzung mit Glauben, Gewissen, Gräueltaten und dem, was im Krieg entschuldbar ist. In einem Untersuchungsraum im Krankenhaus begutachtet ein Arzt eine weibliche Gefangene, die der Terroristin beschuldigt wird und nun im Hungerstreik ist.
Dann verweben sich die Handlungsstränge in Terminal 3 – ein junges Paar wartet auf die Geburt seines ersten Kindes, während am selben Ort zwei Personen darauf warten, die Leiche ihres toten Sohnes zu identifizieren. Wie wirkt sich die Geburt – und der Tod – eines Kindes auf das Leben und die Beziehungen der Eltern aus?
Lars Norén, Dramatiker, Dichter und Romanautor, gilt oft als der größte lebende schwedische Schriftsteller. Er ist ein einflussreicher Schriftsteller in der düster-realistischen Tradition der skandinavischen Literatur – ein Erbe von August Strindberg und ein Vorläufer der trostlosen Landschaften des Nordic Noir.